Autor: hk

  • InsightCAE – Beispiele

    InsightCAE – Beispiele

    Tutorials

    Installation
    InsightCAE CaseBuilder
    InsightCAE Automatisierung

  • Unsere Dienstleistungen

    Unsere Dienstleistungen

    InsightCAE

    Wir implementieren automatisierte Berechnungsabläufe entsprechend Ihren Wünschen und Spezifikationen. Diese können wir als Zusatzmodule zu InsightCAE leicht bereitstellen und warten,

    Dadurch

    • beschleunigen Sie Ihre tägliche Arbeit,
    • werden Fehler durch falsche Bedienung vermieden,
    • können komplizierte Aufgaben auch durch unerfahrene Kollegen erledigt werden

    Einige Beispiele für Apps, die wir für unsere Kunden entwickelt haben:

    • Schiffswiderstandsberechnung mittels CFD
    • Querflutung von Schiffsrümpfen mittels CFD
    • Manövrierfahrt von Schiffen mit gesteuertem Ruder und Seegang mittels CFD
    • Performanceanalyse von Segelriggs mittels CFD
    • Seegangsverhalten von Schiffen mittels reibungsfreier Theorie
    • Rolldämpfung von Schiffen mittels CFD
    • Thermische Analyse von Bremsen
    • Schiffspropeller und Propulsion
    • Plattenwärmeübertrager
    • Gasausbreitung
    • Belüftung von Klimatisierung von Industriehallen und Gebäuden

  • InsightCAE – Dokumentation

    InsightCAE – Dokumentation

    Die Dokumentation ist hier: Handbuch zu InsightCAE.

    Die Quellen des LaTeX-Dokuments sind auf der Plattform Github zu finden: Handbuch zu InsightCAE (PDF).

    Installation

    Die Installation ist im Handbuch zu InsightCAE im Abschnitt “Obtaining InsightCAE” beschrieben.

  • InsightCAE – Die Idee

    InsightCAE – Die Idee

    Um Open-Source-Software produktiv und effizient für die täglichen Aufgaben zu verwenden, wird das Automatisierungs-Framework InsightCAE von silentdynamics zur Verfügung gestellt.

    InsightCAE dient als Rahmen für die automatisierte Durchführung von Analyseverfahren. Ziel ist es, Schnittstellen zu allen Tools und Simulationsprogrammen zur Verfügung zu stellen, die für eine bestimmte Berechnungsaufgabe benötigt werden.

    • Kundenspezifische CFD/FEM Workflow’s
    • keine Lizenzkosten, besonders vorteilhaft bei mehreren Nutzern und parallelen HPC-Anwendungen
    • Für Linux- und Windows-Systeme
    • HPC / Cloud Unterstützung

    Unser zusätzlicher Service:

    • Einführung in der Benutzung der Software durch Organisation von Trainings
    • Bereitstellung von Support und Ansprechpersonen zur Behebung von Problemen
    • Implementierung von Erweiterungen und Automatisierungslösungen

    Einzelne Open-Source-Projekte können oft nur Teilaufgaben in Analyseprozess erfüllen. Für komplexe Berechnungsaufgaben ist oft eine Kombination aus mehreren Open-Source-CAE-Tools erforderlich.

    • Workflows numerischer Simulationen sind oft komplex und werden manuell bearbeitet:

      InsightCAE stellt Werkzeuge bereit, um diese Workflows zu automatisieren:
    • Für wiederkehrende Aufgaben wird die “Best-Practice”-Vorgehensweise implementiert. Der Benutzer braucht nur wenige notwendige Parametern bereitstellen. Eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) ermöglicht die Eingabe der Parameter und enthält die Dokumentation.

    Simulationstools als Backends

    Wir verwenden hauptsächlich diese Software:

    • openfoam logo
      OpenFOAM ist das umfassendste freie Computational-Fluid-Dynamics-Programm, das derzeit verfügbar ist.
      Es verfügt über alle Funktionen, die für eine erfolgreiche Anwendung von CFD notwendig sind. Hinzu kommt, dass der Quellcode vollständig offen ist, und es ist völlig kostenlos. In Verbindung mit der guten parallelen Skalierbarkeit wird großes Potenzial für die Erhöhung von Produktivität und Entwurfssicherheit bei gleichzeitiger Kostenreduzierung eröffnet.
      Der Schwerpunkt von OpenFOAM liegt auf Computational Fluid Dynamics. Aber durch die offene und modulare Architektur ist die Software auch ideal für die Lösung anderer Aufgaben, wie die Berechnung von elektrischen und magnetischen Feldern. Insbesondere wegen der grenzenlose Anpassungsmöglichkeiten von Open-Source-Software können sehr individuelle Lösungen hervorragend entwickelt werden.
    • code aster logo
      Code_Aster ist das Finite-Elemente-Programm von Electricite de France (EDF). Seit 2001 ist es freie Software und steht unter der GPL-Lizenz zur Verfügung.
      Im Vergleich mit anderen freien FEM-Codes sticht Code_Aster durch seine umfangreiche Funktionalität heraus. Zusätzlich zum numerischen Löser, der sowohl seriell als und parallelisiert arbeitet, gibt es die Pre- und Postprocessing-Workbench “Salome” für die Bearbeitung und Vernetzung der Modelle und zur Visualisierung der Ergebnisse.
      Da Code_Aster für die Berechnung von Kernreaktoren entwickelt und verwendet wird, unterliegt der Code einer umfassenden Qualitätskontrolle.
      Die spezielle Software-Architektur von Code_Aster ermöglicht eine weitgehende Automatisierung aller Berechnungsprozesse.

  • InsightCAE Case Builder für thermische Simulationen

    InsightCAE Case Builder für thermische Simulationen

    Aufbereitung und Case Setup für die thermische Simulation mit Opensource Software wie z.B. OpenFoam, Elmer, etc. Unsere Software InsightCAE ermöglicht schnelles und automatisiertes Pre- und PostProcessing für eine robuste Simulation der Wärmeausbreitung. Installation der Software InsightCAE inkl. OpenFOAM auf Windows- und Linuxrechnern, Implementierung von Softwareaddons, Bereitstellung von Rechenressourcen (HPC) sowie Support sichern schnelle und vertrauensvolle Simulationsergebnisse.

  • Gewässer als Energiereservoir – Wärmepumpen, Kühlwasser und thermische Simulation

    Gewässer als Energiereservoir – Wärmepumpen, Kühlwasser und thermische Simulation

    Natürliche Gewässer bieten enormes Potenzial als Energiereservoir für moderne Wärmpumpensysteme. Die gezielte Nutzung von Oberflächengewässern, Seen und Flüssen zur Wärmeentnahme und -einleitung eröffnet nachhaltige Alternativen zu konventionellen Heizlösungen – erfordert jedoch eine präzise hydraulische und thermische Planung, um ökologische und behördliche Anforderungen zu erfüllen.

    Einleitung von Kühlwasser einer Wärmepumpe ins Gewässer

    Bei Wärmepumpenanlagen, die Gewässerwasser als Wärmequelle nutzen, wird das abgekühlte (im Heizbetrieb) bzw. erwärmte (im Kühlbetrieb) Wasser nach der Wärmeübertragung wieder in das Gewässer eingeleitet. Diese Einleitung stellt sowohl im Winter als auch im Sommer eine ingenieurtechnische Herausforderung dar:

    • Winter (Heizbetrieb): Der Wärmepumpe wird dem Gewässer Wärme entzogen. Das rückgeführte Kühlwasser ist kälter als die Umgebungstemperatur des Gewässers. Lokale Unterkühlung und Eisbildung an Einleitungsstellen müssen vermieden werden.
    • Sommer (Kühlbetrieb): Überschusswärme wird ins Gewässer abgeführt. Das eingeleitete Wasser ist wärmer als die natürliche Gewässertemperatur. Thermische Schichtung und eine übermäßige Erwärmung sensibler Flachwasserzonen sind kritisch zu bewerten.

    Behördliche Grenzwerte für Temperaturänderungen im Gewässer (typischerweise ±3 K gegenüber der natürlichen Temperatur in Deutschland) müssen bei der Anlagenauslegung zwingend eingehalten werden.

    Thermische Simulation: Aufheizung von Gewässer und Gewässerboden

    Um die Auswirkungen der Kühlwassereinleitung realitätsnah bewerten zu können, werden numerische thermische Simulationen eingesetzt. Diese modellieren die räumliche und zeitliche Temperaturverteilung im Gewässer sowie im Sediment (Gewässerboden) und berücksichtigen dabei folgende Einflussfaktoren:

    • Strömungsverhältnisse: Fließgeschwindigkeit, Turbulenz, natürliche Konvektion und Temperaturschichtung im Gewässer
    • Wärmeleitung im Sediment: Der Gewässerboden speichert und verzögert thermische Einflüsse – besonders relevant bei stehenden Gewässern wie Seen oder Teichen
    • Saisonale Schwankungen: Jahresgang der natürlichen Gewässertemperatur, Eisbedeckung im Winter, sommerliche Temperaturstratifikation
    • Wärmeübergang an der Wasseroberfläche: Verdunstung, Strahlung und konvektiver Wärmeaustausch mit der Atmosphäre

    Methoden wie die Computational Fluid Dynamics (CFD) ermöglichen es, kritische Bereiche thermischer Belastung frühzeitig zu identifizieren und die Anlage entsprechend zu optimieren.

    Auslegung der Einstromgeometrie

    Die Geometrie der Einleitstelle hat entscheidenden Einfluss darauf, wie schnell und vollständig sich das eingeleitete Kühlwasser mit dem umgebenden Gewässerwasser durchmischt. Ziel ist eine möglichst homogene Einmischung, um lokale Temperaturextreme zu vermeiden. Relevante Gestaltungsparameter sind:

    • Ausströmrichtung und -winkel: Einleitung mit Strömungsrichtung des Gewässers (Mitstromprinzip) fördert die Durchmischung
    • Düsengeometrie und Austrittsdurchmesser: Erhöhung der Austrittsgeschwindigkeit verbessert den Impuls und damit die turbulente Einmischung
    • Einleittiefe: Einleitung unterhalb der Sprungschicht oder nahe der Gewässersohle kann thermische Schichtungseffekte ausnutzen oder umgehen
    • Mehrfachauslassverteilung: Mehrere kleinere Auslässe statt eines zentralen Einleitpunkts vergrößern die Kontaktfläche mit dem Umgebungswasser

    Bestimmung der maximalen Volumenströme zur optimalen Vermischung

    Der maximal zulässige Volumenstrom des eingeleiteten Kühlwassers wird durch das Vermischungsverhalten und die Einhaltung der Temperaturgrenzwerte bestimmt. Grundlage bilden hydraulische Mischungsrechnungen, die das Verhältnis von Einleitungsvolumenstrom zu verfügbarem Umgebungsvolumenstrom (Verdünnungsverhältnis) analysieren.

    Wesentliche Einflussgrößen bei der Auslegung sind:

    • Natürlicher Abfluss bzw. Wasservolumen des Gewässers (Mindestabfluss MNQ bei Fließgewässern)
    • Temperaturdifferenz zwischen Einleitung und Gewässer (ΔT)
    • Thermische Leistung der Wärmepumpe und COP (Coefficient of Performance)
    • Behördliche Auflagen aus dem Wasserrecht (WHG, Landeswassergesetze)

    Auf Basis dieser Parameter lässt sich iterativ der maximale Volumenstrom bestimmen, der eine regelkonforme und ökologisch verträgliche Einleitung gewährleistet.

    Fazit: Gewässer als zukunftsfähige Wärmequelle

    Die Nutzung von Gewässern als Energiereservoir für Wärmepumpenanlagen ist eine technisch ausgereifte und klimafreundliche Lösung – sofern Planung, Simulation und Auslegung sorgfältig und regelkonform durchgeführt werden. Die thermische Simulation kombiniert mit einer optimierten Einstromgeometrie und einer fundierten Volumenstrombemessung stellt sicher, dass weder Ökologie noch Effizienz auf der Strecke bleiben.

    Sie planen ein Projekt zur gewässerbasierten Wärmenutzung? Wir unterstützen Sie mit thermischen Simulationen, hydraulischen Berechnungen.

  • CFD-Simulation von Airbag-Gasgeneratoren – Kompressible Strömungen und Verdichtungsstöße

    CFD-Simulation von Airbag-Gasgeneratoren – Kompressible Strömungen und Verdichtungsstöße

    Der Gasgenerator ist das sicherheitskritische Herzstück jedes Airbagsystems. Innerhalb weniger Millisekunden muss er eine definierte Gasmenge mit präzise kontrolliertem Druck und Temperatur bereitstellen – zuverlässig, reproduzierbar und unter extremen Bedingungen. Die dabei ablaufenden strömungsphysikalischen Vorgänge – Verdichtungsstöße, Expansionswellen, Wärmeübertragung und reales Gasverhalten – sind hochdynamisch und messtechnisch kaum vollständig erfassbar. Die numerische Strömungssimulation (CFD) ist daher ein unverzichtbares Werkzeug in der Entwicklung und Auslegung moderner Gasgeneratoren.

    Simulation kompressibler Strömungen im Gasgenerator

    Im Gegensatz zu inkompressiblen Strömungen – etwa in klassischen Hydrauliksystemen – müssen bei Gasgeneratoren für Airbags alle wesentlichen Effekte der kompressiblen Gasdynamik berücksichtigt werden. Unsere CFD-Simulationen bilden diese physikalischen Phänomene vollständig ab:

    • Verdichtungsstöße (Schockwellen) – abrupte, diskontinuierliche Zustandsänderungen im Strömungsfeld mit sprunghaftem Anstieg von Druck, Dichte und Temperatur; maßgeblich für Druckspitzen und strukturelle Belastungen im Gehäuse
    • Expansionswellen – Prandtl-Meyer-Expansion an Geometrieübergängen und Düsenabschnitten, relevant für die Strömungsführung und Impulsverteilung im Gasstrom
    • Kompression und Expansion – Einfluss auf Temperatur- und Druckentwicklung im transienten Befüllungsvorgang des Airbag-Kissens
    • Überschallströmungen und Machzahlverteilung – Auslegung von Düsen und Ausströmöffnungen für definierte Strömungsregime

    Stationäre und transiente Simulation – Methodik und Werkzeuge

    Je nach Fragestellung setzen wir auf stationäre Simulationen für die Grundauslegung und Parameterstudien oder auf vollständig transiente Berechnungen zur Abbildung des hochdynamischen Zündungs- und Befüllungsprozesses. Unsere Simulationsworkflows basieren auf bewährten Open-Source- und kommerziellen CFD-Solvern und werden über unsere Softwareumgebung InsightCAE effizient gesteuert:

    • Dichtebasierte Solver für kompressible Hochgeschwindigkeitsströmungen mit Stoßerfassung
    • Adaptive Zeitschrittsteuerung für stabile transiente Simulationen mit CFL-Kriterium
    • Netzverfeinerung in Schockzonen und wandnahen Bereichen für präzise Gradienten­auflösung
    • Parametrisierte Modellaufbauten für effiziente Variantenstudien zu Geometrie, Druck und Gasspezifikation

    Anwendungsfelder und Entwicklungsziele

    Die CFD-Simulation von Airbag-Gasgeneratoren unterstützt alle Phasen der Produktentwicklung – von der Konzeptauslegung bis zur virtuellen Absicherung vor dem Crash-Test:

    • Auslegung und Optimierung von Düsen- und Ausströmgeometrien für definiertes Befüllungsverhalten
    • Bewertung verschiedener Generatorkonzepte – pyrotechnisch, Hybrid oder Kaltgas – hinsichtlich Druck-Zeit-Verlauf und Gastemperatur
    • Thermische Absicherung des Airbag-Gewebes durch Begrenzung der Gasaustrittstemperatur
    • Funktionsnachweis bei Extremtemperaturen gemäß Automobilnormen (z. B. −40 °C bis +85 °C Umgebungstemperatur)
    • Reduktion von Entwicklungskosten und Prüfaufwand durch virtuelle Variantenbewertung vor dem physischen Prototyp

    CFD-Simulation für Ihren Gasgenerator anfragen

    Sie entwickeln oder optimieren einen Gasgenerator für Airbagsysteme oder verwandte pyrotechnische bzw. pneumatische Anwendungen? Sprechen Sie uns an – wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein präzises Simulationsmodell, das Ihren Entwicklungsprozess beschleunigt und absichert.

  • CFD-Simulation von Solarkollektoren – Thermische Auslegung und Strömungsoptimierung

    CFD-Simulation von Solarkollektoren – Thermische Auslegung und Strömungsoptimierung

    Die Effizienz eines Solarkollektors hängt von einer Vielzahl zusammenwirkender physikalischer Einflussgrößen ab – Sonneneinstrahlung, Außentemperatur, Windgeschwindigkeit, Kollektorgeometrie, Strömungsführung und Wärmeübertragung an das Trägermedium. Eine rein experimentelle Auslegung ist kosten- und zeitintensiv und liefert nur punktuelle Erkenntnisse. Die numerische Strömungs- und Wärmesimulation (CFD) ermöglicht dagegen eine vollständige, räumlich aufgelöste Analyse des thermischen und strömungsmechanischen Verhaltens – für beliebige Betriebsbedingungen und Kollektorkonfigurationen.

    Thermische Simulation: Aufwärmung unter realen Betriebsbedingungen

    Wir bestimmen die Aufwärmung des Wärmeträgermediums in Solarkollektoren unter Berücksichtigung aller relevanten Umgebungseinflüsse – stationär für Auslegungsbetriebspunkte sowie transient für die Abbildung tages- und jahreszeitlicher Schwankungen:

    • Solare Einstrahlung (Irradianz) – Variation der Globalstrahlung von bewölkten Bedingungen bis zur maximalen Direktstrahlung; Berücksichtigung des Einfallswinkels in Abhängigkeit von Kollektorneigung, geografischer Lage und Tageszeit
    • Außentemperatur – Einfluss der Umgebungstemperatur auf Wärmeverluste über Abdeckscheibe, Rahmen und Rückseite des Kollektors; Simulation saisonaler Betriebspunkte von Winter bis Hochsommer
    • Windgeschwindigkeit und -richtung – konvektive Wärmeverluste an der Kollektoroberfläche durch Umströmung; Identifikation kritischer Windangriffsflächen und aerodynamischer Druckverteilungen
    • Wärmeverlustanalyse – Quantifizierung von Verlusten durch Konvektion, Strahlung und Wärmeleitung zur Ermittlung des thermischen Wirkungsgrades

    Strömungstechnische Auslegung: Volumenströme und Druckverluste

    Neben der thermischen Leistung ist die hydraulische Auslegung des Kollektors entscheidend für den Systemwirkungsgrad und die Betriebssicherheit. Eine ungleichmäßige Durchströmung der Absorberkanäle führt zu lokalen Überhitzungen, erhöhtem Verschleiß und reduziertem Wärmeertrag. Wir simulieren und optimieren:

    • Volumenstromverteilung – gleichmäßige Durchströmung aller Absorberrohre oder -kanäle als Grundvoraussetzung für maximale thermische Effizienz; Identifikation und Behebung von Strömungsungleichgewichten
    • Druckverlustberechnung – Bestimmung des Gesamtdruckverlustes über den Kollektor als Grundlage für die Auslegung der Umwälzpumpe und des Rohrleitungssystems
    • Kanalgeometrie und Absorberdesign – Vergleich verschiedener Registergeometrien (Harfenregister, Mäanderregister, Plattenabsorber) hinsichtlich Druckverlust und Wärmeübertragungseffizienz
    • Einfluss des Wärmeträgermediums – Wasser, Wasser-Glykol-Gemische oder Spezialfluide mit temperaturabhängigen Stoffeigenschaften

    Kollektortypen und Anwendungsbereiche

    Unsere Simulationsmethoden sind auf alle gängigen Solarkollektortechnologien anwendbar:

    • Flachkollektoren – der am weitesten verbreitete Kollektortyp für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung; Simulation der Glasabdeckung, Absorberplatte und Isolationsschicht
    • Vakuumröhrenkollektoren – höhere Effizienz bei diffuser Strahlung und tiefen Außentemperaturen; Strömungs- und Wärmesimulation im Ringraum und im Wärmerohr (Heat Pipe)
    • Konzentrierende Kollektoren (CPV/CSP) – Parabolrinnen, Fresnel-Kollektoren und Dish-Systeme für Prozesswärme und solarthermische Kraftwerke
    • Luftkollektoren – direkte Erwärmung von Luft als Wärmeträger für Trocknungsanlagen, Gebäudelüftung oder landwirtschaftliche Anwendungen

    Solarkollektorsimulation anfragen

    Sie entwickeln einen neuen Kollektor, optimieren ein bestehendes Design oder planen ein Kollektorfeld für eine Industrie- oder Gebäudeanwendung? Sprechen Sie uns an – wir unterstützen Sie mit präziser CFD-Simulation von der ersten Konzeptidee bis zur serienreifen Auslegung.

  • Gebäudeklimatisierung – Simulation von Temperaturverteilung und Luftzirkulation

    Gebäudeklimatisierung – Simulation von Temperaturverteilung und Luftzirkulation

    Die numerische Simulation von Temperaturverteilung und Klimatisierung ermöglicht eine präzise, datenbasierte Planung von Räumen und Hallen – noch vor dem ersten Spatenstich oder dem nächsten Umbau. Mithilfe moderner CFD-Methoden (Computational Fluid Dynamics) lassen sich thermische Schwachstellen frühzeitig identifizieren und gezielt beheben.

    Was leistet die thermische Gebäudesimulation?

    Unsere Simulationslösungen decken das gesamte Spektrum der thermischen und strömungstechnischen Analyse ab:

    • Visualisierung von Wärmebrücken – Kritische Bereiche in Fassaden, Dächern und Anschlüssen werden sichtbar, bevor sie zu Bauschäden oder Energieverlusten führen.
    • Überhitzungsanalyse – Unter Berücksichtigung von Windrichtung, Sonneneinstrahlung und saisonalen Klimadaten wird das thermische Verhalten von Gebäuden realistisch berechnet.
    • Energetische Optimierung der Raumlüftung – Gezielte Anpassung von Zu- und Abluftführung zur Sicherung gesunder Raumluft und effizienter Energienutzung.
    • Hallenentlüftung und Industriebelüftung – Besonders in großen Produktions- und Lagerhallen ist eine durchdachte Luftführung entscheidend für Arbeitssicherheit und Anlagenleistung.

    InsightCAE Add-On für Gebäudebelüftungssimulation

    Das speziell entwickelte InsightCAE Add-On für Gebäudebelüftungssimulation bietet eine leistungsstarke und anwenderfreundliche Umgebung für die vollständige Simulationskette – von der Geometrie bis zum Ergebnis.

    • Interaktive Geometrieerstellung aus bestehenden 2D-Plänen oder BIM-Daten (Building Information Modeling) – ohne aufwändige manuelle Modellierung.
    • Nahtlose Integration in bestehende Planungs- und Engineering-Workflows.
    • Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit einem großen Industriekunden – praxisnah, erprobt und auf reale Anforderungen ausgerichtet.

    Warum numerische Simulation statt klassischer Planung?

    Konventionelle Berechnungsmethoden stoßen bei komplexen Gebäudegeometrien, variablen Klimabedingungen oder industriellen Anforderungen schnell an ihre Grenzen. Die numerische Strömungs- und Wärmesimulation hingegen liefert:

    • Räumlich aufgelöste Temperatur- und Strömungsfelder in 3D
    • Quantitative Bewertung verschiedener Belüftungskonzepte im direkten Vergleich
    • Nachvollziehbare, dokumentierbare Ergebnisse für Bauanträge, Zertifizierungen und Energieausweise
    • Frühzeitige Fehlervermeidung und Kostenreduktion durch virtuelle Optimierung

    Typische Anwendungsfälle

    Die thermische Gebäudesimulation wird eingesetzt bei:

    • Industrie- und Produktionshallen mit hoher Wärmelast
    • Büro- und Verwaltungsgebäuden mit sommerlichem Wärmeschutz-Nachweis
    • Rechenzentren und Serverräumen mit kritischen Temperaturanforderungen
    • Sportstätten, Messen und öffentlichen Gebäuden mit großem Raumvolumen
    • Bestandsgebäuden im Rahmen energetischer Sanierungsplanung

    Jetzt Beratung anfragen

    Sie planen ein Neubauprojekt, eine Sanierung oder möchten die Klimatisierung Ihrer Bestandsimmobilie optimieren? Kontaktieren Sie uns – wir analysieren Ihre Anforderungen und zeigen Ihnen, wie numerische Simulation Zeit, Kosten und Energie spart.

  • Simulation induktiver Heizung – Elmer und OpenFOAM

    Simulation induktiver Heizung – Elmer und OpenFOAM

    Die induktive Erwärmung ist ein etabliertes und hocheffizientes Verfahren in der modernen Fertigungs- und Prozesstechnik. Ob Härten, Löten, Schrumpfen oder gezielte Wärmebehandlung – die berührungslose, schnelle und lokal präzise Wärmeeinbringung macht Induktionsheizung zum Verfahren der Wahl in zahlreichen Industriezweigen. Die zugrunde liegenden physikalischen Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischem Feld, induziertem Strom und resultierender Wärmeverteilung sind jedoch komplex und ohne numerische Simulation kaum vorherzusagen.

    Wir simulieren induktive Heizvorgänge für technische Bauteile aus verschiedensten Materialien – in 2D und 3D, inklusive der umgebenden Medien. Dabei verbinden wir die elektromagnetische Feldsimulation mit Elmer und die Wärmeausbreitungsberechnung mit OpenFOAM zu einer leistungsfähigen, gekoppelten Multiphysik-Simulation – integriert in unsere Softwareumgebung InsightCAE.

    Was leistet die Simulation induktiver Heizung?

    Die numerische Simulation des Induktionsheizens erlaubt eine vollständige, physikalisch konsistente Beschreibung des Erwärmungsprozesses – von der Spulengeometrie bis zur Temperaturverteilung im Bauteil und seiner Umgebung:

    • Berechnung der elektromagnetischen Feldverteilung – Magnetfeldstärke, Stromdichte und Wirbelstromverluste in Abhängigkeit von Frequenz, Spulengeometrie und Materialparametern
    • Räumliche Wärmequellenverteilung – aus den Joulschen Verlusten abgeleitete lokale Wärmeeinbringung als Grundlage der thermischen Analyse
    • Stationäre und transiente Wärmeausbreitung – Temperaturverläufe über Zeit und Raum, Abkühlverhalten, thermische Gradienten und Hotspots
    • Einfluss der Umgebung – Wärmeleitung in angrenzende Bauteile, Strahlung und Konvektion an Oberflächen werden vollständig berücksichtigt
    • Materialseitige Nichtlinearitäten – temperaturabhängige elektrische Leitfähigkeit, Wärmekapazität und Wärmeleitfähigkeit werden korrekt abgebildet

    Gekoppelte Multiphysik-Simulation: Elmer + OpenFOAM in InsightCAE

    Die physikalische Besonderheit der induktiven Heizung liegt in der engen Kopplung von Elektromagnetik und Wärmetransport. Beide Domänen beeinflussen sich gegenseitig: Das elektromagnetische Feld bestimmt die Wärmequellen, während die Temperatur die materialabhängigen elektromagnetischen Eigenschaften verändert. Diese bidirektionale Kopplung erfordert spezialisierte Simulationswerkzeuge.

    • Elmer (FEM) – löst die Maxwell-Gleichungen für die elektromagnetische Feldsimulation, berechnet Wirbelströme und Joulesche Verlustleistung im Bauteil und in der Umgebung
    • OpenFOAM (FVM) – übernimmt die Wärmetransportberechnung, bildet stationäre und transiente Temperaturfelder ab und berücksichtigt Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung
    • InsightCAE – unsere eigene Simulationsumgebung koordiniert den Datenaustausch zwischen beiden Solvern, verwaltet die Kopplungsschritte und stellt eine durchgängige Workflow-Umgebung von der Geometrieaufbereitung bis zur Ergebnisauswertung bereit

    2D- und 3D-Simulation – Materialien und Geometrien

    Je nach Komplexität der Aufgabenstellung setzen wir auf rotationssymmetrische 2D-Modelle für schnelle Parameterstudien oder vollständige 3D-Modelle für geometrisch komplexe Bauteile und asymmetrische Spulenanordnungen. Simuliert werden Bauteile aus:

    • Stählen und Sonderstählen – ferromagnetisch und austenitisch, mit und ohne Phasenumwandlung
    • Aluminium- und Kupferlegierungen – hohe elektrische Leitfähigkeit, geringe Eindringtiefe bei hohen Frequenzen
    • Titanbasislegierungen – relevant für Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik
    • Verbundwerkstoffen und Mehrschichtsystemen – z. B. beschichtete Bauteile oder eingegossene Einlegeteile

    Typische Anwendungsfälle der Induktionsheizungssimulation

    Die Simulation induktiver Heizvorgänge ist in einer Vielzahl von Prozessen und Branchen von entscheidender Bedeutung:

    • Induktionshärten – Vorhersage der Einhärtetiefe, Temperaturprofile und Abschreckverhalten für Zahnräder, Wellen und Lagerringe
    • Induktionslöten und -schweißen – Optimierung der Wärmeeinbringung für reproduzierbare Fügeverbindungen
    • Schrumpfverbindungen – thermisch kontrolliertes Aufweiten von Naben und Ringen zur Montage von Pressverbänden
    • Erwärmung vor dem Umformen – Schmieden, Fließpressen oder Warmbiegen mit gezielter lokaler Vorwärmung
    • Kunststoffverarbeitung und Verbundwerkstoffe – induktives Erwärmen von Einlegeteilen oder Werkzeugen
    • Prüf- und Messtechnik – zerstörungsfreie Prüfung mittels Wirbelstromverfahren (Eddy Current Testing)

    Vorteile der numerischen Simulation gegenüber rein experimentellen Ansätzen

    • Visualisierung innerer Temperaturfelder, die messtechnisch nicht oder nur mit hohem Aufwand zugänglich sind
    • Systematische Variation von Spulengeometrie, Frequenz, Leistung und Bauteilposition ohne physische Prototypen
    • Frühzeitige Identifikation von Überhitzungszonen, unzureichender Eindringtiefe oder ungleichmäßiger Erwärmung
    • Verkürzung von Entwicklungszeiten und Reduktion von Ausschuss und Nacharbeit in der Serienproduktion
    • Absicherung und Dokumentation von Prozessparametern für Qualitätsmanagement und Zertifizierungen

    Induktionsheizung simulieren lassen – jetzt anfragen

    Sie möchten einen Induktionsheizprozess optimieren, ein neues Verfahren auslegen oder ein bestehendes Bauteil auf thermische Belastbarkeit prüfen? Sprechen Sie uns an – wir analysieren Ihre Aufgabenstellung und entwickeln ein maßgeschneidertes Simulationsmodell mit Elmer, OpenFOAM und InsightCAE.